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Internat Marienburg für unbegleitete Minderjährige

Unterkunft für bis zu 100 jugendliche Flüchtlinge

Das Internat Marienburg hat im November 2016 seinen Betrieb aufgenommen. Es bietet Wohnraum für bis zu 100 Jugendliche und betreut unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge (nachfolgend auch UM genannt) im Auftrag der 77 St. Galler Gemeinden.

Trägerschaft

Das Internat Marienburg ist eine Institution des TISG – Trägerverein Integrationsprojekte des Kantons St. Gallen und pflegt einen ganzheitlichen Ansatz.

www.ti-sg.ch

Organisatorische Aufstellung

Es arbeitet ein interdisziplinäres Team bestehend aus Lehrpersonen, Betreuungspersonal, Psychologen, Arbeitsagogen und Beiständen an einem Ort zusammen – was in dieser Ausprägung und diesem Kontext bisher einmalig ist in der Schweiz.

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Hauptziel

Das Hauptziel des Internats ist es, die Jugendlichen soweit zu fördern und zu unterstützen, dass sie eine weiterführende Schule, ein Praktikum oder eine Lehre absolvieren können. Die gesundheitliche Stabilisierung der Jugendliche ist dabei wichtig. In der Tagesschule werden die Jugendlichen auf eine spätere Ausbildung vorbereitet. In Kleinklassen können die Jugendlichen optimal gefördert werden. Ebenso ist die Förderung der Selbständigkeit essentiell, damit die Jugendlichen später ihren Alltag in einer unserer Aussenwohngruppen oder in einer eigenen Wohnung bewältigen können.

Um den Leistungsauftrag nachhaltig und in einer hohen Qualität zu erreichen, besteht ein Qualitätsmanagementsystem, welches alle Bereiche systematisch fördert. Dabei ist auch die Sicherheit von zentraler Bedeutung, um den Jugendlichen Geborgenheit bieten zu können. Für die Prävention besteht ein Konzept für das Management von Risiken sowie eine Notfallkonzept. Alle Minderjährigen werden verbeiständet, damit die rechtliche Vertretung gewährleistet ist. Es arbeiten zwei unabhängige Beistände im Internat, welche fachlich der KESB Region Rorschach unterstellt sind.

Organigramm

Um die Jugendlichen ganzheitlich und somit optimal fördern zu können, arbeiten wird kompetenzorientiert. Die Aufenthaltsdauer im Internat ist nicht an eine vorgeschriebene Zeitspanne gebunden. Die Jugendlichen können auch über die Volljährigkeit hinaus bleiben. Entscheidend für den Übertritt in eine Aussenwohngruppe sind die erlangten
Kompetenzen der einzelnen Personen.

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Organigramm IUM

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Date added: 09.06.2021

Serge
Baumgartner

Leiter Integration